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Wie wirkt der Bildschirm auf die Augen?

Wie wirkt der Bildschirm auf die Augen?

Wie wirkt der Bildschirm auf die Augen?

Nicht nur auf Fernsehmonitore schauen viele von uns oft und lange, sondern auch auf Computerbildschirme. Diese Arbeit ist für unsere Augen kein Vergnügen. Fast die Hälfte aller Bildschirmarbeiter klagen über müde, brennende oder geschwächte Augen. Dafür gibt es verschiedene Ursachen. Zuerst einmal wollen wir uns die Bildschirme ansehen.

Besonders die Arbeit am Röhren-Monitor kann zu Augenbeschwerden führen. Beim klassischen Röhrenbildschirm wird das Bild in einer Kathodenstrahlröhre durch einen Elektronenstrahl erzeugt, der auf eine phosphorisierende Schicht auftrifft und sie zum Leuchten bringt. Die einzelnen Rasterpunkte auf dem Röhrenbildschirm werden durch einen oder mehrere Kathodenstrahlen Zeile für Zeile in einer bestimmten Taktrate immer wieder erleuchtet.

Das Lesen ist ein aktiver Vorgang, bei dem das Auge unbewusst ständig zwischen so genannten Fixationspunkten hin und herspringt. Durch das flimmernde Bild auf dem Röhrenmonitor findet das Auge jedoch keine ausreichend festen Anhaltspunkte. Die unbewusste Augenbewegung ist deshalb deutlich reduziert und der Mensch fängt an zu "starren". Diese dämpfende Wirkung auf das Sehverhalten führt mit der Zeit zu einer Erschlaffung der Augenmuskulatur. Eine gewisse Abhilfe bieten hier die so genannten Flachbildschirme. Bei diesen LCD oder Flüssigkristallbildschirmen wird polarisiertes Licht durch eine Schicht aus Flüssigkristallen geleitet. An einem Bildpunkt wird je nach elektrischer Aufladung Licht hindurchgelassen. Dabei entsteht ein geschlosseneres Bild auf dem Bildschirm, und deshalb liegen die Bewegungen der Augen deutlich über denen der Röhren-Monitor. Diese Bildschirme geben ausserdem keine Strahlung ab und sind dazu noch sehr klein und leicht.

Augenprobleme

Bildschirmarbeit stellt für die Augen eine hohe Belastung dar. Bis zu 40% der Beschäftigen klagen daher über müde, brennende oder tränende Augen am Bildschirm.

Tipps für Monitore

Je größer der Monitor, desto besser. Bildschirmdiagonalen von mind. 17 Zoll sind wichtig. Die billigsten Monitore besitzen häufig eine schlechte Bildwiedergabe. Die Preise für Monitore fallen nicht so stark, wie für andere Hardware; d.h. Ihre Investitionen sind nicht nur besser geschützt - auch Ihre Augen werden besser behandelt: sparen Sie deshalb nicht beim Monitorkauf!

Achten Sie auf eine Bildwiederholfrequenz Ihrer Grafikkarte von mindestens 75 Hz.

So kontrollieren Sie im Zweifel Ihre Bildwiederholfrequenz: Viele (jüngere!) Menschen entdecken ein leichtes Flackern auf hellen Monitorflächen, wenn sie ca. 30 Zentimeter neben den Monitor schauen. Flackert die weiße Fläche am Monitor bei dieser Betrachtung, ist die Bildwiederholfrequenz mit Sicherheit zu niedrig. Konsultieren Sie dann bitte Ihre Grafikkartensoftware/Handbuch, um dies zu korrigieren.

Sorgen Sie für eine gleichmässige Beleuchtung um den Monitor. Stellen Sie den Monitor auf keinen Fall vor ein helles Fenster. Die Helligkeitsunterschiede zwischen dem Monitor und der Monitorumgebung sind zu unterschiedlich! Ebensowenig darf sich Licht in der Monitoroberfläche reflektieren.

Machen Sie regelmässig eine Augenvorsorgeuntersuchung bei uns und lassen Sie sich ggf. eine spezielle Bildschirmbrille verschreiben.

Monitore: Zu wenig Bewegung für die Augen

Auch die besten Bildschirme ändern nichts daran, dass lange Sitzungen am Computer ungewohnten Stress für die Augen verursachen. Wir bewegen die Augen zu wenig und zwinkern wesentlich seltener. Dadurch wird zu wenig Tränenflüssigkeit erzeugt, die Augen werden trocken, brennen oder jucken. Ein weiteres Problem sind vorübergehende Sehstörungen, die durch exzessives Monitorschauen erzeugt werden. Das Auge kann sich dann nicht mehr auf wechselnde Entfernungen einstellen, d.h. es kann nicht mehr scharf stellen, oder die Betroffenen sehen sogar doppelt.

Wir können Sie trotzdem erst einmal beruhigen: Verschiedene Augenärzte, Optiker und Wissenschaftler versicherten uns, dass das Starren für die Augen zwar sehr belastend sei, aber nicht zu bleibenden Augenschäden führe. Lediglich bereits vorhandene Sehfehler würden durch ungewohnte monotone Anstrengung offensichtlich. Für Kinder allerdings kann zu viel Fernsehen doch ein Nachspiel haben. Denn ihr Sehsystem befindet sich noch in der Entwicklung. Deshalb benötigt das Auge tägliches Training, nämlich abwechslungsreiches Sehen in unterschiedlichen Umgebungen. Beim Fernsehen sind die Augen jedoch immer auf die gleiche Stelle gerichtet. Das Deutsche Grüne Kreuz warnt, dass die Sehkraft bei Kindern sich allgemein verschlechtert, und dass dies mit einem gesteigerten Fernsehkonsum zusammenhängt. Also: Lassen Sie Ihre Kinder nicht länger als eine Stunde täglich auf einen Monitor starren, egal ob Fernseher oder Computer! Falls sich die doch verändern, erhalten sie bei uns schöne und günstige Kinderbrillen.

Die Aufstellung des Monitors

Sie können die Anstrengungen für die Augen auch noch durch die richtige Ein- und Aufstellung des Monitors vermindern: Bei jeder Helligkeits- und Kontrasteinstellung müssen die Zeichen scharf und deutlich sein. Der Bildschirm muss in der richtigen Höhe stehen. Viele Menschen stellen ihn zu hoch, weil sie meinen, dann gerade zu sitzen. Die Oberkante des Monitors sollte ungefähr auf Augenhöhe sein. Der Bildschirm sollte mindestens fünfzig bis sechzig Zentimeter vom Auge entfernt sein. Wichtig ist außerdem das Licht - es sollte kein Licht im Computer reflektieren, der Raum darf nicht zu dunkel sein, aber auch Sonneneinstrahlung beeinträchtigt natürlich die Sicht.Ein Monitor darf nicht von hinten überstrahlt werden, da die Augen durch diese Überstrahlung geblendet werden und unnötig ermüden. Das Licht vom Fenster her ist meistens heller und greller. Philips Aurea Fernseher verfolgen genau diese Praktiken. Die Hintergrundbeleuchtung Ambilight des Fernsehers passt sich dem Umgebungslicht an. Eine solche Technik wäre für Computermonitore auch ideal und empfehlenswert.

Übungen zur Augenentspannung

Wenn Sie es nicht vermeiden können oder wollen, stundenlang vor dem Schirm zu sitzen, legen Sie auf jeden Fall Pausen ein. Zur Unterstützung gibt es entsprechende Ergonomie-Software, die den Bildschirmarbeiter während seiner Arbeit unterbricht und ihn mit einem visuellen/akustischen Signal auf eine Pause hinweist. Hier können Sie solche Software herunterladen: www.computer.de/computer/feature/ergonomie/ergo-software.cfm

In den Pausen können Sie dann einmal unsere Erholungsübungen für die Augen ausprobieren.

Schauen Sie z. B. immer wieder ungefähr eine Minute vom Bildschirm weg und gezielt in die Ferne, so dass die Augen sich auf unendlich einstellen, d.h. ein Ziel in mindestens sechs Meter Entfernung anvisieren und mit dem Blick entlang der beobachteten Konturen wandern.

Eine ebenfalls sehr gute Methode ist es, die Augen mit den Händen zu bedecken, ohne auf die Augäpfel zu drücken. Die Dunkelheit und die Wärme tut Ihren Augen gut.

Nach zwei bis drei Minuten nehmen Sie die Hände ganz langsam herunter.

Sehr wohltuend für die Augen ist auch Gähnen, das können Sie auch absichtlich machen. Dazu lassen sie den Unterkiefer locker fallen und atmen ganz tief durch den Mund ein. Durch das Gähnen wird die Gesichtsmuskulatur um die Augen an- und wieder entspannt. Ausserdem lässt sich die meist ein wenig austretende Tränenflüssigkeit durch Lidschläge leicht über die Augen verteilen, und sorgt so für die nötige Feuchtigkeit.

Sie können Ihre Augen auch im Licht baden, dazu sollten Sie nach draussen oder ans Fenster gehen und das Gesicht mit geschlossenen Augen der Sonne zuwenden. Dabei den Kopf im Zeitlupentempo von einer auf die andere Seite wenden.

Für Träger von Kontaktlinsen empfehlen wir Augentropfen, welche die Oberfläche der Linsen befeuchtet und das geringe Blintzeln ausgleicht.

Rosen für die Augen

Wenn Sie Ihren Augen nach der Arbeit etwas Gutes tun wollen, machen Sie sich eine Augenkompresse mit beruhigendem, kühlendem Rosenwasser.

Einfach zwei Wattepads mit Rosenwasser tränken, auf die Augen legen und nach zehn Minuten wiederholen zwei bis drei Mal, dann werden Sie sich wie morgens nach dem Aufwachen fühlen oder sogar noch besser.

Falls Sie weitere Fragen haben, rufen Sie mich an, ich berate Sie gerne:

Franz Docekal dipl. Augenoptikermeister

Blegistrasse 11B 6340 Baar



Telefon für Termine 044 710 31 48